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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Der Leuchtturm von Neuwerk - Das älteste Bauwerk der Hansestadt Hamburg

Der Leuchtturm von Neuwerk - Das älteste Bauwerk der Hansestadt Hamburg

Herbert Kihm

Wattwanderer und Wattwagen auf dem Weg an einer Rettungsbake vorbei nach Neuwerk
Wattwanderer und Wattwagen auf dem Weg an einer Rettungsbake vorbei nach Neuwerk

Die Insel Neuwerk liegt etwa 13 Kilometer nordwestlich von Cuxhaven und ist umgeben vom Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.
Neuwerk gehört aus historischen Gründen (Cuxhaven gehörte Jahrhunderte zum Hamburgischen Amt Ritzebüttel und wurde von Hamburger Amtmännern verwaltet) zum Hamburger Bezirk Mitte, obwohl die Hansestadt rund 120 Kilometer entfernt liegt.
Der heutige Leuchtturm von Neuwerk wurde von Hamburg im Jahre 1310 fertig gestellt und ist somit das älteste Gebäude Hamburgs und gleichzeitig Hamburgs letztes Festungsgebäude, denn als Wehrturm gebaut, diente er einst als Schutz gegen Seeräuber und Piraten an der Mündung der Elbe.
Das heute noch funktionsfähige Leuchtfeuer, das 1810 eingerichtet wurde, war ein wichtiges Seezeichen am Zusammenfluss von Weser und Elbe, das bis in unsere Zeit seinen Dienst tat.


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Quellen und Fotos: Bundesarchiv, B 145 Bild-F030757-0015 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA

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